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Löffelliste: Was ich noch machen möchte, bevor ich nicht mehr kann.

Hast Du Deine Löffelliste schon geschrieben? Den Löffeln abgeben habe ich zwar noch nicht vor, aber ich sammle jetzt ‘mal kleine und größere Lebenswünsche in eine bunte Liste. Was bringt so eine persönliche Wunschliste (auch “bucket list” genannt) eigentlich? Durch das Aufschreiben komme ich ins Nachdenken. Was will ich in den nächsten Jahren noch tun und erleben? Aufschieben fällt mir leicht, wirklich Tun macht mich glücklich. Ab und zu schaue ich ‘mal wieder auf die Löffelliste, um mich zu erinnern. Das unterstützt mich dabei, all die schönen Wünsche und Ziele nicht aus den Augen zu verlieren.

Natürlich verändern sich meine Wünsche zusammen mit mir. Einige Punkte werden “abgehakt”. Andere Wunschideen werden neu dazu kommen. Größere Ziele und noch mehr besondere Erlebnisse mit “Kick” machen mein persönliches Glück nicht aus. Ich bin schon jetzt immer öfter einfach glücklich und zufrieden mit dem, wie es gerade ist. Da will ich keinen “erledigt”-Haken dran machen. Auf jeden Fall steigt beim Schreiben meiner Löffelliste die Vorfreude auf den Rest des Lebens!

Vorläufige bunte Löffelliste

  1. In einem Tiny House am See leben für mindestens ein halbes Jahr. (Wenn mein Mann mitkommt, dann lieber in der Maxi-Ausführung des Mini-Hauses.)
  2. Meine Habseligkeiten möglichst so zu reduzieren, dass auch alles in ein Tiny House passt.
  3. Meiner Mutter New York zeigen – mit einem Blick vom Empire State Building, einem Jazz-Konzert im Greenwich Village und Pizza Essen in Brooklyn.
  4. Mit meiner Familie auf einem großen Floß oder Hausboot ein paar Tage durch die Seen in Brandenburg und Mecklenburg-Vorpommern schippern.
  5. Couch-Surfing mitmachen und unsere Couch für nette Gastschläfer in aller Welt anbieten.
  6. Den portugiesischen Jakobsweg von Porto bis San Compostela in 2022 in 14 Tagen alleine gehen.
  7. Als nächsten Schritt den längeren, schwierigeren Camino del Norte durch Spanien gehen.
  8. In den heißen Quellen Islands baden mit Bergpanorama.
  9. Schnorcheln über einem noch lebendigen Korallenriff in der Blauen Lagune in Malta.
  10. Auf einer Kakao-Plantage (Kooperative) in Peru oder Guatemala mehr über Kakao und seine Verarbeitung lernen.
  11. Mit Roller Blades mindestens 15 km durch Felder, Wiesen und Wälder fahren. Zum Beispiel eine Rund-Tour auf dem Fläming Skate in Brandenburg.
  12. Eine Süd-Asien Reise machen in die Himalaya-Länder Bhutan, Nepal und Tibet.
  13. Möglichst umweltschonend reisen. Wenn irgendwie möglich, Flüge vermeiden und Schienen nutzen. Dafür bleibe ich dann einfach länger weg.
  14. In einem Rutsch Dresden, Leipzig, Jena und Erfurt besuchen. Alles Städte die ich ganz wenig kenne, nicht weit weg von Zuhause.
  15. Eine*n englisch- oder spanisch-sprachigen Austausch-Studentin für ein Jahr in unsere Familie aufnehmen
  16. Einen längeren Ausritt bei uns im Naturschutzgebiet wagen auf dem Rücken eines gutmütigen, entspannten Pferdes.
  17. 24-Stunden lang Mantras Singen in einem Singkreis. Es gibt keine Singpause, jeder schläft bei Bedarf ein und singt dann weiter.
  18. Eine Personal Trainerin engagieren für einen Monat, die mich voll motiviert, endlich ein gescheites Bauchmuskel-Programm durchzuziehen.
  19. Mit einer professionellen Jazz-Band alte Hits von Ella Fitzgerald singen. Ohne Publikum. Nur weil es Spaß macht.
  20. Ein leichtes und trotzdem geländetaugliches Trecking-Fahrrad mit einem unknackbaren Schloss kaufen.
  21. Zwei richtig gute Online-Kurse zum Thema Atmen und Heilsames Singen erstellen, die ich jahrelang erweitern und ergänzen kann.
  22. Meine eigenen Songs professionell aufnehmen.
  23. Eine Sing-Meditations-App für meine Teilnehmer entwickeln.
  24. Mit einer Töpferscheibe selbst eine riesige Teetasse töpfern (450 ml), brennen und bemalen (gerne unter Anleitung).
  25. Mehrere traditionelle Malas mit 108 Perlen aus Holz- und Edelsteinperlen selbst auffädeln. Mit einem Knoten nach jeder Perle. Wunderschöne Perlen dafür habe ich schon gekauft.
  26. Ein einwöchiges “Retreat” im Centro Ompio in Norditalien selbst anbieten. Mit Pranayama, Mantra-Chanting und Tiefenentspannung am See.
  27. An einem 4-tägiges Schweige-Retreat in Vipassana-Tradition teilnehmen.
  28. Den Rest des Jahres 2021 jeden Abend vor dem Einschlafen an drei Dinge oder Erlebnisse des Tages denken, für die ich dankbar bin.
  29. Zwei Wochen komplett ohne Handy und Internet leben (oh mein Gott) – noch in diesem Jahr.
  30. Zwei Wochen lang komplett plastikfrei leben – noch in 2021 – und mit den neuen Erkenntnissen dann anders weiter machen.
  31. Eigene Schokolade mit Chili herstellen (aus tollem fair gehandelten Kakao) und zu Weihnachten verschenken.
  32. Mit einer Freundin gemeinsam noch ein Mal sämtlichen Trödel von Zuhause und alle alten Kinderklamotten unserer Töchter auf einen Flohmarkt verkaufen.
  33. Alles, was nicht verkauft oder verschenkt werden kann, direkt nach dem Flohmarkt ins Recycling geben.
  34. Die alte kleine Bibel meiner Eltern aufschlagen und Teile der Evangelien lesen (Matthäus, Markus, Lukas, Johannes). Das habe ich seit meiner Kindheit nicht mehr getan.
  35. Briefe an die drei alten Freunde schreiben, bei denen ich mit seit Jahren nicht gemeldet habe. Obwohl ich es wollte.
  36. Ein persönliches Koch-Coaching von einem Profi bekommen mit vielen nützliche Tipps für eine schnelle vegetarisch-vegane Familien-Küche.
  37. Die leckersten Kräuter aus dem Garten für einen Wildkräuter-Salat sammeln. Die Reste als grünen Smoothie trinken (ohne Salatsoße).
  38. Eine Blocksauna oder ein Saunafass in unserem Garten aufbauen, mit Regenwasser-Dusche und beranktem Sichtschutz.
  39. Eine Terrassenüberdachung aus Glas bauen (lassen), damit wir öfter draußen essen können.
  40. In Paris in einer guten Fromagerie wie die Göttin in Frankreich eine Käseplatte genießen, mit Feigen-Senf, Baguette und einer Flasche Rosé.
  41. Eine längere Ayurveda-Kur machen mit jeder Menge Öl-Massagen, entspannenden Shirodhara Stirn-Güssen (und sicherlich auch fiesen Einläufen…).
  42. Eine vierhändige hawaianische Lomi-Lomi-Nui-Massage genießen.
  43. Kunst mieten für Zuhause und regelmäßig austauschen, so dass ich immer neue schöne Bilder und Skulpturen um mich habe.
  44. Mit jeder Tochter einzeln endlich wieder einen entspannten Mutter-Tochter-Tag verbringen, ohne auf die Uhr zu schauen.
  45. Jeweils einen ganzen Tag in den vier großen Museen der Berliner Museums-Insel verbringen: Altes Museum, Bode-Museum, Alte Nationalgalerie und Pergamonmuseum.
  46. Ein Dîner en blanc in Berlin an einem besonderen Ort organisieren.
  47. So gut Spanisch lernen, dass ich mich relativ ungehemmt in dieser Sprache unterhalten kann.
  48. Alle Kräuter in unserem wilden Garten bestimmen können.
  49. Meine Selbstständigkeit so ausbauen, so dass ich langfristig eine virtuelle Assistentin beschäftigen kann.
  50. Ein paar dicke bunte Winter-Wollsocken selbst stricken.
  51. Orientalische Rahmentrommel spielen lernen und dazu singen.
  52. Einen Haka-Workshop machen, um diesem besonderen Ritualtanz der neuseeländischen Maori zu verstehen. Das ist Power pur.
  53. Face-Yoga konsequent über zwei Monate täglich ausprobieren, um zu sehen, was Gesichtsmuskel-Training bringt.
  54. Eine Einführung in die Kunst der japanischen Kalligraphie (Shodo) bekommen und den ersten Pinselstrich zelebrieren.
  55. Einen Bumerang so werfen, dass er wirklich genau den Weg zurück zu mir findet.
  56. Ein Sommerfest auf unserer Straße organisieren, damit alle Nachbarn sich besser kennen lernen. Zum Glück wohnen wir in einer sehr kurzen Sackgasse…
  57. Ein besonderes Event veranstalten, das mindestens 500.000 Euro einbringt. Den Erlös an Terre des Femmes spenden.
  58. An Weihnachten alleinstehende Menschen aus der weiteren Nachbarschaft zu uns zum Festessen einladen.
  59. Im Hospiz an der Bettkante singen – für Menschen am Ende ihres Lebens.
  60. Bilder und Skulpturen von unbekannten Künstler kaufen.
  61. Einen schönen großen Seminar-Raum für Workshops finden, in dem ich meine Instrumente und mein Material auch lagern kann.
  62. Eine kleine Galerie betreiben – ohne kommerzielles Interesse.
  63. Immer weniger Wünsche haben, je älter ich werde…

To be continued…

Veröffentlicht unter Allgemein, Persönliches

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