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Rückblick: So war mein August 2021

Was für ein verrückter Monat. Nachwehen der Flutkatastrophe, Wirbelstürme, Machtübernahme in Afghanistan. Abgesehen von diesen heftigen Nachrichten war mein persönlicher August von den 3Gs bei meinen Rehasport- und Singgruppen bestimmt, die jetzt wieder gestartet sind.

Die 3G-Regelung und das Einhalten der besonders großen Abstände beim Singen haben wesentlich mehr Organisations-Energie von mir gefordert. Aber es gab auch viele wunderbare, Momente mit Lagerfeuer und reifen Feigen im Garten.

Meine ganz persönlichen 3Gs im August: Ich habe gebloggt, mit meinen Sing-Gruppen gesungen und jede Menge Gerümpel geräumt.

G-bloggt

Blogs sind eine wunderbare Möglichkeit, der eigenen Kreativität Ausdruck zu verleihen und Inhalte zu kreieren, die andere Menschen inspirieren und ihnen helfen. Beim Bloggen geht es zum Glück nicht um Perfektionismus, sondern um Leidenschaft.

Ende Juli habe ich beim „Rapid Blog Flow“ mitgemacht. Das ist eine Challenge zum schnellen, unkomplizierten Bloggen von der Profi-Texterin und Bloggerin Judith Peters. Ihr Ansatz, sich nicht durch Perfektionismus und „Content-Ängst“ ausbremsen zu lassen liegt voll auf meiner Wellenlänge.

Daher habe ich mich entschlossen, ab August richtig los zu bloggen. Ich bin dabei beim 8-wöchiges Blog Bang-Programm. Das heißt für mich, dass ich 8 richtige Blogartikel schreiben und gleichzeitig das technische Drumherum lernen darf.

Meine 8 wichtigsten Gründe, warum ich einen Blog starte:

  1. Beim Schreiben entsteht Klarheit. Ich ordne meinen Gedanken und bringe auf den Punkt, was in meinem Gehirn noch in großen Schlaufen liegt.
  2. Ein guter Schreibstil ist Handwerk. Aktuell bin ich noch Lehrling im ersten Lehrjahr – aber Übung macht die Meisterin😉…
  3. Um lesenswert zu werden, heißt es dran bleiben und weiter üben. Das beharrliche Dranbleiben auch bei Durststrecken ist eine enorme Herausforderung für mich. Ich liebe Herausforderungen.
  4. Weil ich meinen Blog bunt gemischt füllen kann: fachlich-sachliche Infos, persönliche Erfahrungen und viele frohe Farbtupfer in orange-rot, hellgrün und violett.
  5. Stellung zu nehmen und dabei auch Persönliches Preis zu geben erfordert Mut. Wenn ich mutiger werde, lebe ich intensiver. Da will ich auch Vorbild für meine Töchter sein.
  6. Ich liebe gegenseitige Unterstützung und Vernetzung. Durch einen Blog vielleicht Teil der Blogosphäre zu werden ist eine tolle Chance.
  7. Rückmeldungen, Kommentare und Austausch mit LeserInnen wären eine wunderbare Möglichkeit, gemeinsam Neues zu entwickeln.
  8. Technik-Dummies wie ich scheiben erst ‚mal los und lernen dann beim Tun, wie das mit WordPress genau funktioniert. Die Feinheiten und eine schicke Website kommen später…

G-sungen

Ein wichtiges Ereignis im August war unser Detox-Singen am Lagerfeuer.  Aus bekannten Gründen saßen nur 16 SängerInnen dieses Mal mit extra großen Abständen auf unsere Wiese. Bevor das Feuer in der großen Feuerschale entzündet wurde, gab es warmen Kräuter-Tee oder Minze-Zitrone-Wasser. Die Rotweinflaschen waren brav Zuhause geblieben.

Nach einem kleinen Stimm- und Körper-Warm-Up haben wir dann gemeinsam unsere schönen, einfachen Lieder, Chants und Mantras gesungen; begleitet von Gitarre und Trommel. Zwischendurch gab es einen kleinen Snack vom mitgebrachten Buffet.

Am Ende ein kleines Ritual zum Loslassen von belastenden Gedanken: Ein Kienapfel oder Tannenzapfen wurde von den SängerInnen gemeinsam mit einem befreienden Wunsch ins reinigende Feuer geworfen. Gegen Mitternacht war der schöne Spuk dann vorbei. Alle zogen summend und entspannt Richtung Heimat und Bett.

G-räumt

Beide Kinderzimmer haben wir komplett ausgeräumt, den alten Teppichboden entfernt, gestrichen, neues Parkett gelegt und wieder alles eingeräumt. Schränke (gebraucht) gekauft und aufgebaut.

Schränke aufbauen ist definitiv nicht mein Hobby.

Was war die große Herausforderung für unsere Töchter und mich? Das Entrümpeln. Es ist soooo schwer, sich zu trennen von Dingen, die noch funktionieren. Von Sachen, über die man sich mal sehr gefreut hat. Ich weiß, es gibt 10.000 Bücher, Kurse und tolle Blogs darüber, wie Entrümpeln am besten geht. Wie man den Trennungsschmerz verkraften und loslassen kann.

Jetzt Dranbleiben, es ist noch so viel zu Entrümpeln! Jedes Mal etwas weg zu geben, wenn etwas Neues gekauft wird, klappt noch nicht. Dachboden und Keller sind gut gefüllt. Was von den Klamotten soll jetzt in den Kleider-Container, und was an Freunde oder Bekannte verschenkt? Die treffe ich dann meist doch nicht kurzfristig. Wenn wir uns dann sehen, vergesse ich, die „zu verschenken“-Häufchen mitzunehmen. Wer hatte noch den Kontakt zu der Familie aus der Ukraine mit den vielen Kindern? Einen heißen Draht in den Irak? Vielleicht mache ich doch so einen Entrümpelungs-Kurs…

Was sonst war sonst los im August

Nordseestrand in der Dämmerung
Abendlicher Nordsee-Strand
  • Das erste Mal an der Nordsee (Ostfriesland) seit meiner Kindheit. Das Meer war selten da, das Watt dagegen oft. So glitschig hatte ich es nicht in Erinnerung. Als „anti-zyklische“ Strandläufer waren wir abends meist allein am Strand.
  • Mittagessen im August-Sonnenschein auf der Terrasse. Was für ein Luxus! Als Nachtisch kleine grüne Feigen aus eigener Ernte (Wenn Feigenbäume bei uns im Garten gedeihen, ist es dann wegen der Klima-Erwärmung???).
  • Unsere 13-jährige Tochter geht allein zum Friseur und trennt sich mutig von ihren langen Haaren. Danach, mittags in der Pizzeria, wird sie das erste Mal als „Junge“ identifiziert und mit „Ciao Bello“ verabschiedet.
  • Die Hello-Fresh Box mit den Koch-Zutaten und Rezepten für eine ganze Woche kam zu uns ins Haus. Wir hatten einen Gutschein geschenkt bekommen. Ich gebe zu, dass es grundsätzlich für mich super ist, nicht über das Kochen nachdenken zu müssen. Es steht dann einfach alles bereit, um ohne Gedankenschmalz direkt loslegen zu können. Trotzdem werden diese Koch-Box und ich keine Freundinnen. Da sind zu viele einzelne Plastikverpackungen im Spiel. Leider zu viel Abfall insgesamt. Gibt es so eine zauberhafte KochBox vielleicht auch in  umweltfreundlich?
  • Mein 81-jähriger Vater zeigt bei seinem Besuch bei uns seinen beiden Enkelinnen ganz genau, wie Michael Jacksons Moon Walk funktioniert. Sehr amüsant.
  • Ich habe jetzt mehr Online-Lungensport-Gruppen als offline in der „wirklichen“ Welt. Wirbelsäule mobilisieren, Brustmuskulatur dehnen und den Atem vertiefen tut Menschen mit Atemwegserkrankungen auch per Computer gut.

Womit startet der September?

  • Ich veranstalte ein Singwochenende in der schönen Villa Fohrde in Brandenburg,
  • atme mich durch einen intensiven Breathwork-Kurs bei meinem Yoga-Guru Michael Bijker
  • und schreibe weitere Blogartikel zu den Themen Meditation, gesundes Atmen und Yoga 40plus.
Veröffentlicht unter Rückblick

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