Fun Facts über Elena Deppe. Sie sitzt lachend auf einer Bank vor einem Baum.

Fun Facts über mich: 48 persönliche Fakten aus meinem Leben

Fun Facts sind kleine persönliche Informationen, die Dir einen Einblick geben sollen, mit wem Du es zu hast. Kannst Du Dir seltsame oder menschliche Geschichten auch besser merken als trockene „Hard Facts“? Vielleicht lernst du mich so ein bisschen besser kennen, und wir kommen leichter in den Austausch.

  1. Beim Einkaufen im Supermarkt singe ich oft leise, um mich selbst aufzuheitern. Vor allem vor dem Joghurt-Regal, weil mich die Riesenauswahl an überflüssigen Produkten stresst. So lerne ich oft nette Leute kennen. Mit einigen singe ich auch danach noch weiter…
  2. Meinen ersten eigenen Singkreis habe ich 2014 durch einen Aushang bei Edeka und Bio-Company gestartet. Darauf stand: „Wer singt mit mir im Wohnzimmer? Aus Freude und ohne Noten.“ Sieben nette Sängerinnen waren dann schon beim ersten Treffen da. Daraus entwickelte sich ein großer, wunderbarer Singkreis für Heilsames Singen mit wöchentlichen Singtreffen.
  3. Ich wurde in Bielefeld geboren. Mein Vater stammt aus Berlin und wollte in seine Heimatstadt zurück. So wurde ich mit 11 Jahren Berlinerin. Ich habe in Berlin ganz schnell neue Freundinnen gefunden und war ziemlich froh, der etwas tristen Bielefelder Vorstadt-Atmosphäre zu entkommen.
  4. In meiner Zeit als Studentin an der Freien Universität Berlin habe ich möglichst zentral in Berlin gewohnt. Kreuzberg, Schöneberg, Friedrichhain – eben City. Nach der Geburt unserer Kinder wurde trotzdem der Wunsch nach mehr Grün und einem eigenen Garten wach. Auch weil ich nicht so gern stundenlang auf öffentlichen Spielplätzen weile und „Mutti-Talk“ mache. Wir sind also an den Stadtrand gezogen, mit großem Waldgrundstück – da wo Fuchs und Wildschwein sich gute Nacht sagen.
  5. Für einen Job als PR-Beraterin in einer großen Public Relations-Agentur bin ich mit Anfang 30 nach Hamburg gezogen. Die Franzbrötchen, der Hafen, das Schanzenviertel; Hamburg, ick liebe Dir. Familie und Freunde haben mich trotzdem wieder zurück nach Berlin geholt.
  6. Ich kann mit meinen Ohren wackeln. Das ist nicht nützlich, aber meine Töchter finden es gut.
  7. Ich habe eine Rothaarigen-Haut und so viele Sommersprossen im Gesicht, dass ich von Ferne sogar gebräunt wirke.
  8. Schon als Kind war ich Turbo-Leserin. Die Stadtbibliotheken wurden schon aus Kostengründen für mich zur Oase. In den Pausen zwischen zwei Büchern habe ich schon damals  gesungen. Sehr gerne in unserem großen, fast leeren Kellerraum, weil meine Stimme da so schön laut gehallt hat. Und Volkslieder und Kanons zusammen mit meiner Mutter.
  9. Superschnelles Tippen mache ich blind mit zehn Fingern. Nach der Schule habe ich zur Eltern-Beruhigung eine „vernünftige“ Berufsausbildung zur Wirtschaftskorrespondentin für Englisch und Französisch gemacht.
  10. Durch meine erste Berufsausbildung kann ich Stenographie, auch auf Englisch. Steno habe ich nur in meinem ersten Job als Privatsekretärin eines Kunsthändlers gebraucht. Auf seinen Fahrten durch die Stadt im jadegrünen Jaguar diktierte er mir persönliche Briefe.
  11. Meine dreijährige Ausbildung zur Logopädin an der Charité Berlin habe ich erst mit 36 Jahren begonnen. Besonders die Fächer Neurologie und Anatomie, mit Besuchen in der Pathologie, fand ich hochspannend. Unser Gehirn ist absolut faszinierend!
  12. Unsere 15-jährige Tochter Clara nennt mich „generell crazy“ und etwas „buschtrommelig“. Es ist aber nett gemeint. Ich bin sehr froh, dass ich zu beiden Teenager-Töchter (noch?) einen sehr guten Draht habe.
  13. Es macht mir Spaß, Menschen zusammen zu bringen. Früher wollte ich ‚mal eine Partner-Vermittlung aufbauen. Ganz ohne „tindern“ und „wegwischen“. Weil es so schön ist, wenn sich Topf und Deckel finden, egal welches Alter oder geschlechtliche Orientierung.
  14. Bei meinem Master-Studium in England habe ich mich in das freundliche und geduldige Schlange stehen der Engländer verliebt. Ob Post oder Bushaltestelle. Kein unterschwelliger „Drängelmodus“, wie so oft in Berlin.
  15. Mein Studentinnen-Leben habe ich zum größten Teil selbst finanziert: Ladies schminken am Kosmetik-Stand von Christian Dior, Schirme und Gürtel verkaufen bei Wertheim, Urlaubsvertretungen im Sekretariat, studentische Hilfskraft im Institut für Anglistik der FU Berlin.
  16. Am liebsten schlafe ich in ganz großen überlangen Doppelbetten mit viel Platz. Besonders, wenn ich alleine bin. Allerdings habe ich immer noch nicht das Kopfkissen meiner Träume gefunden. Hast Du einen Tipp?
  17. Als sogenannte „Scanner-Persönlichkeit“ bin ich vielseitig interessiert und ständig auf der Suche nach neuen spannenden Infos.
  18. Ich habe in den letzten zwei Jahren knapp 70 Online-Kurse gekauft und bearbeitet. Unter anderem zu den Themen Meditation, Stimmbildung und Singen, irische Volkslieder, Atemtechniken, Soundhealing, Coaching, Yoga-Philosophie, Fotografie, Online-Business, Schokolade selbst machen…
  19. Ich könnte stundenlang leuchtende Farben mit dem Pinsel auf Papier verteilen. Entspanntes, intuitives Malen aus purer Lust an Farbe und Form ist für mich wie Urlaub.
  20. Mücken lieben mich leider sehr. „Anti-Brumm“ ist meine Standardausrüstung für einen Abend auf unserer Terrasse.
  21. Von den alten Volksliedern aus Kindheit und Jugend kenne ich noch fast alle Texte und nicht nur die erste Strophe…
  22. Meine Mutter ist mit ihren über 80 Jahren mein Vorbild in Sachen Fitness und Flexibilität. Sie hat noch spät Bauchtanz und Flamenco gelernt. Erst vor zwei Jahren hat sie begonnen, ihr erstes Instrument überhaupt zu spielen: eine Ukulele. Seitdem übt sie beharrlich jeden Tag. Das hält jung!
  23. Ich war nie „Fan“ von irgendwelchen Pop-Bands wie meine Freundinnen, die ihre Zimmer mit Bravo-Postern tapeziert hatten. Die Beatles waren meine musikalischen Heros. Aber nur wegen der Musik, nicht wegen ihres Sex-Appeals… Sehr geliebt habe ich die klare Stimme der Folk-Sängerin Joan Baez. Die Jazz-Legende Ella Fitzgerald und die große Stimme von Maria Callas. O.K., später fand ich auch Nena mal toll. Das ist echt vorbei.
  24. Ich bin eine Nachteule (obwohl ich in der Woche immer um 6 Uhr aufstehe). Spät abends, wenn die Lichter um mich herum schon ausgegangen sind, setzte ich mich gern noch für ein paar Stündchen an den Schreibtisch oder an einen Online-Kurs.
  25. Ziemlich gut bin ich im komplett nachts „Versacken“. Filme, Bücher, Online-Kurse und schon verfliegen die Stunden. Aber egal wie spät es wird, ich bin noch nie vor dem Fernseher oder beim Lesen eingeschlafen.
  26. Der „Tag der Deutschen Einheit“ am 3. Oktober ist ein Feiertag in unserer Kernfamilie. Mein Mann Jens ist in Ost-Berlin geboren. Der Mauerfall hat es möglich gemacht, dass wir uns vor 26 Jahren überhaupt getroffen haben.
  27. Jens war ‚mal mein Praktikant als ich bei einem Radiosender gearbeitet habe. Wir waren für die „Morning Show“ zuständig. Super Zusammenarbeit. Er reichte mir gleich am ersten Tag um 4.00 Uhr früh den frisch gebrühten Kaffee. Den Sender gibt es nicht mehr. Der Mann ist noch bei mir.
  28. Meine beiden wunderbaren Töchter habe ich erst mit 39 und 40 Jahren bekommen, also bin ich eine ziemlich alte Mutter… Gewünscht hatte ich sie mir schon viel früher, hat aber lange nicht geklappt.
  29. Alle süß-scharfen Sachen machen meine Geschmacksknospen glücklich: asiatische Küche mit Currys, Erdnuss & Co.Chutneys, englisches Pickle, Honig-Senf-Aufstriche.
  30. Unsere zwei Freigänger-Katzen sind Geschwister. Sie sind weiß mit schwarzen Flecken, sehen aus wie Kühe und gurren wie Tauben. Wir wollten eigentlich einen Hund, aber jetzt mögen wir die beiden sehr.
  31. Wir leben in unserem Haus hinter einer bewaldeten Wanderdüne. Sie wandert aber zum Glück nicht mehr.
  32. Bekocht werden und gut essen ist eine Leidenschaft von mir. Auf selbst Kochen und Küche aufräumen könnte ich verzichten.
  33. Bei uns Zuhause gibt es schon seit Jahren kein Fleisch mehr. Unsere Töchter sind vehemente Tierschützerinnen und essen konsequent vegetarisch. Vegan geht (noch) nicht, weil sie „echten“ Käse lieben.
  34. Trommeln, Rasseln, Shruti-Box, einfache Flöten, Gongs, Klangschalen, Daumenklavier, Zimbeln, Windspiele – Instrumente, die man ganz einfach ohne Übung spielen kann sind mein Hobby!
  35. Gitarrenunterricht habe ich während meiner Konfirmandenzeit bei unserem Pastor gehabt. Er war ein sehr netter Lehrer, aber für mehr als Lagerfeuer-Niveau hat es nicht gereicht.
  36. Ein absoluter Lebensfreude-Booster für mich: Im Wohnzimmer zu richtig lauter Musik tanzen; alleine oder mit Familie. Afrikanische Trommel-Beats, Samba, alte Hits oder Techno.
  37. In unserer Dunstabzugshaube in der Küche haben mal Vögel genistet. Wir haben das erst gemerkt, als es vielstimmig piepte. Da wollten wir lieber warten, bis alles geschlüpft sind und konnte beim Kochen dann nichts einschalten…
  38. Ich bin ein absoluter Sauna-Fan. Mit oder mit Dampf. Da liebe ich die Hitze. Und besonders das kalte Tauchbecken danach oder im Schnee wälzen im Winter.
  39. Seit einigen Jahren leite ich Lungensport-Gruppen als Rehasport-Übungsleiterin. Seit Beginn der Corona-Pandemie mache ich auch Online Lungensport mit total netten Teilnehmern.
  40. Tests haben herausgefunden, dass ich hochsensibel bin (nicht hochintelligent). Es gibt ganz schön viele Menschen, die wie ich schnell überreizt und sehr lärmempfindlich sind.
  41. Ich kann leider weder Schach noch Skat noch Golf spielen. Das sind so Klassiker, die mir irgendwie fehlen.
  42. Mein Kopf ist so groß, dass mir Hüte in Standard-Größen nicht passen. Der Arzt hatte bei meiner Geburt sogar den Verdacht auf Hydrocephalus (Wasserkopf) aufgeschrieben. Bei meiner Körperlänge von 1,80 m passt die Kopfgröße dann doch.
  43. Ich liebe es, wenn alle Generationen gemeinsam zusammen sind und feiern. Von ganz jung bis echt alt. Das fühlt sich nach echtem Leben an.
  44. Einen Tag vor Silvester im Jahr 1999 habe ich von Jens eine Überraschungs-Reise geschenkt bekommen. Ich stand mit verbundenen Augen am Flughafen. Erst beim Boarding die Gewissheit: Ich verbringe Silvester 2000 in New York! Hotelzimmer direkt am Central Park. Weiche Knie. Mein erstes Mal in den USA.
  45. Mittlerweile versuche ich, Flugreisen zu vermeiden. Kurzstrecke sowieso. Bin halt doch ein bisschen Öko. Unsere Kinder sollen auch noch etwas von unserer schönen Welt haben. Trotzdem verreise ich sehr gern. Wie komme ich jetzt nach Südamerika ohne Flieger???
  46. Guter Rotwein ist für mich ein echtes Genuss-Highlight. Besonders spanischer und italienischer. Leider vorbei, ich bekomme allergische Symptome davon. Histamine, Sulfite, was auch immer. Echt schade, auch wegen der vielen guten Tropfen in unserem eigenen kleinen Weinkeller.
  47. Satire und Comedy sind voll meins. Alles, was allzu „heilig“, schwarz-weiß verbissen daher kommt, kann ich nicht ernst nehmen. Humor ist für mich auch ein entscheidender Faktoren bei Partner und Freunden. Wenn der nicht stimmt, dann braucht man echt viel Humor
  48. Es ist mir nicht leicht gefallen, den Nachnahmen Deppe anzunehmen. Der „Depp“ aus dem süddeutschen Raum drängt sich zu sehr auf. Allerdings hieß ich vorher Müller – und an dem Namen hing ich auch nicht sehr. Mein Mann hätte ohne mit der Wimper zu zucken Müller als Namen angenommen. Jens Müllers gab es allerdings bereits mehrere in meinem Leben. Daher habe ich mich dann für Deppe entschieden, und es lebt sich ganz gut damit.
Fun Facts aufschreiben mit dem Laptop macht sogar Spaß
Fun Facts aufzuschreiben ist eine positive Herausforderung…

Mehr Fun Facts kommen bestimmt dazu, denn das Leben geht ja (hoffentlich) weiter. Wenn Du mehr interessante Informationen und Tipps zum Thema besser atmen, einfach singen und glücklich leben bekommen möchtest, abonniere doch gleich hier meinen kostenlosen Newsletter:

4 Kommentare zu „Fun Facts über mich: 48 persönliche Fakten aus meinem Leben“

  1. Hallo Elena, ich wünsche Dir ein gesundes und neues Jahr. Soll es gefüllt werden mit vielen Erlebnissen, großen und kleinen, lang ersehnten oder als Überraschung. Ich habe inzwischen einige Deiner Beiträge gelesen. Deine Löffelliste, puh, die ist lang. 1) habe ich schon- lass mal hören was Du danach meinst; 17) gern und wann schläfst Du?; 21)+23) – ich bin gespannt; 26) + 56) grandios- ich bin gern dabei; 58) „Hut ab“.
    Ich habe gestaunt, geschmunzelt, genickt, gelacht, anerkannt, gegrübelt. Ich danke Dir für Dein Mit-Teilen, das Erfahren und Er-Leben in den Singe-Stunden und Gesangs-Wochenenden. Das Herz fährt danach immer selig nach Hause. Großen Dank für alles und herzliche Grüße, Bianka

    1. Liebe Bianca, wie schön, dass du hier mal reinliest! Ich freue ich sehr darauf, bald wieder mit dir zu singen! Wenn wir eine 24-h-Mantra-Session machen, dann schlafe ich natürlich viel, und du singst weiter mit dem Rest der Runde! Ganz herzliche Grüße und die besten Wünsche für dein neues Jahr, Elena

  2. Punkt 51. Liebe Elena- Ich bin schwer beindruckt und bis weilen wird mir schwindlig beim lesen. Gelacht habe ich aber auch mehrfach eben. Tempo, Menge und Energie- wo holst Du die bloß her. Zum Glück verteilst Du auch gern viel von Deinen Lebenserfahrungen. Bei Dir köchelt vermutlich immer was, nicht in der Küche, nein eher das dauerfunken zwischen den Synapsen. Stillstand vermutet man bei Dir eher nicht und doch ist Ruhe und Entspannung etwas was Du auch sehr gut vermitteln kannst. Vergiss nicht zwischendurch zu atmen…hat mir eine Frau Deppe auch empfohlen !

    1. Lieber Stefan, ja, da denke ich öfter mal ans Ausatmen und Durchatmen im Feuerwerk meiner Synapsen. Sonst hätte ich mich schon pulverisiert, das hast Du gut erkannt. Danke für Deinen tollen Kommentar. Hast Du etwa über meine noch zu strickenden Wollsocken gelacht? Ich bin fasziniert von den vielen Nadeln, die man dazu braucht! Es köchelt hier gerade schon weiter – ich rühr‘ mal um. Ganz herzliche Grüße und bis bald!

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