Monatsrückblick September: Äußerlich ruhig, innerlich war jede Menge los bei mir. Was wird mein beruflicher Schwerpunkt in den nächsten Jahren sein? Lange habe ich überlegt, wie ich meine Atem-Workshops und Singkreise gut mit einem Online-Business kombinieren kann. Ich will verschiedene Standbeine haben, die mir insgesamt mehr Freiheit geben. Im September wollte ich mir Zeit nehmen, um endlich vom Träumen und Überlegen ins Tun zu kommen.

Ein Ziel ist es, meine besondere Kombination aus gesunder Atmung, entspanntem Singen und Meditation zu digitalisieren. Endlich mein Wissen und meine Erfahrungen in einen richtig guten Online-Kurs zu verpacken. Und einen Blog aufbauen, der auch wirklich gelesen wird. Herauszufinden, wie das alles genau funktioniert, da hatte ich einige Knoten im Hirn. Aufgelöst wurden diese Gedankenknäule zum Glück immer wieder von wunderbaren, sonnigen Glückmomenten.

Happy Singwochenende im Grünen

Monatsrückblick September Gemeinsames Singen und Tanzen im Kreis auf einer Wiese.
Singen in Bewegung
und mit riesigen Abständen auf der Wiese

War das schön, wieder gemeinsam zu singen und zu entspannen! Ein ganzes Wochenende lang vom 10. – 12. September haben wir unsere Lieder und Mantras aus aller Welt gesungen. Die goldene Herbstsonne hat für uns geschienen in der zauberhaften Villa Fohrde in Brandenburg mit wunderbarem Park direkt am Wasser.

Klimastreik und Wahlparty

Die Fridays for Future-Bewegung hatte in Berlin am 24. September zur Unterstützung des großen Klima-Streiks vor dem Bundestag aufgerufen. Seit 2,5 Jahren gehen Schüler und Studierende regelmäßig freitags auf die Straße, um für die Einhaltung des Pariser Klima-Abkommens zu demonstrieren.

Meine beiden Teenager-Töchter wollten allerdings nicht unbedingt mit ihrer Mutter zusammen zum Streik gehen. Zu uncool. Aber das macht nichts, ich bin ja schon groß und über 50.000 Demonstranten ließen kein Einsamkeitsgefühl aufkommen.

Klimastreik am Bundestag in Berlin
Alle Generationen gemeinsam auf der Straße

Am gleichen Wochenende war dann Bundestagswahl, die Wahl zum Berliner Abgeordnetenhaus und das Volksbegehren für die Enteignung privater Wohnungsunternehmen. Jede Menge langer Wahlzettel und einige Schlangen in den Wahllokalen.

Danach bei wunderbarem Wetter zur Wahl-Party bei guten Freunden auf dem großen Balkon. Extrem leckerer Zwiebelkuchen, dazu Federweißer und Federroter. Man nennt diesen süffigen Traubenmost auch Roter Rauscher oder Roter Sauser. Der Name sagt es schon: Er ist so süß, dass man gar nicht mitbekommt, wie gefährlich viele Umdrehungen er hat (bis zu 10,5 %).

Den Wahl-Wahnsinn begießen

Lungensport Online

Gearbeitet habe ich natürlich auch im September. Schwerpunkt war der Online-Lungensport. Ich leite jetzt mehr Online-Rehasport-Gruppen als „ambulante“ Gruppen.

Wie nennt man das noch mal, wenn sich Menschen wirklich treffen, so quasi zum Anfassen? Wenn ich es „Offline“ nenne, dann wird „Online“ zur neuen Normalität. Nenne ich es „Wirklichkeit“, heißt das doch, dass Online nicht wirklich real ist. Wirklich echte reale Reha-Lungensport-Gruppen???

Auf jeden Fall macht mir der Online-Sport mit supernetten Teilnehmern großen Spaß. Räkeln, dehnen und Wirbelsäulen-Gymnastik bringen tolle Atem-Power. Nicht nur bei Lungenkranken.

Virtuell und real: Lungensport Online
…und noch mehr Online-Atemgymnastik

Technik-Kung-Fu und Sweet Spot

Mitte September ist mein 8-wöchiger Blog-Bang-Kurs zu Ende gegangen. Jetzt habe ich begriffen, was es bedeutet, einen Blog zu schreiben. Zeit für eine Bestandsaufnahme: Jede Woche einen Blog-Artikel schreiben: Geschafft. Diese Blog-Website hier grob erstellen: Geschafft. Mut gefasst, zu schreiben auch wenn es nicht nicht perfekt ist: Geschafft. Meine Inhalte auf Facebook, Instagramm & Co. teilen: Kommt noch. Fazit: Ich will dranbleiben.

Da ich grundsätzlich nicht die disziplinierte „Dranbleiberin“ bin (gelber Persönlichkeits-Typ), brauche ich zur Motivation eine unterstützende Gruppe. Die habe ich in der Content Society von Judith Peters gefunden. Auf dass mir das Bloggen nach und nach leichter fällt, und ich mir irgendwann den schwarzen Technik-Kung-Fu Gürtel umbinden kann.

Ich finde das Konzept für meinen ersten Online-Kurs zum Thema Kraft des Atmens natürlich super. Aber wer genau will meinen Kurs für mehr Atem-Power und Entspannung wirklich haben? Was macht mein Angebot ganz besonders? Bei diesen Überlegungen hat mich das ganz einfache Modell vom Sweet Spot immer wieder unterstützt.

Auf der Suche nach dem „Sweet Spot“ für meinen Kurs…

Der Begriff Sweet Spot bezeichnet eine effektive Zone. Alles was in diesem süßen Punkt zusammen kommt, hat eine optimale Wirkung. Der wunderbare Punkt also, an dem meine Wissen und meine Erfahrungen genau zu den Problemen und Wünschen meiner Teilnehmer/Kunden passen.

Richtig gut wird es dann, wenn ich für mein (Kurs)-Thema selbst brenne und gleichzeitig genügend Menschen bereit sind, meinen Kurs zu kaufen. Die Suche nach dem Sweet Spot für meinen neuen Online-Kurs erinnerte mich dann auch wieder an das tolle IKIGAI-Konzept aus Japan, das ich sehr hilfreich finde, um mein Leben noch bewusster und lebenswerter zu gestalten.

Zwischen all den On- und Offline-Gedanken gab es zum Ausgleich sonnige Spaziergänge mit möglichst wenig Gedanken und ganz ohne Handy.

Spazieren am Heiligen See in Potsdam

Was war noch

  • Unsere Tochter Cilia hat ihren 12. und 13. Geburtstag dieses Mal am 4. September „nachgefeiert“. Sie war ein Weihnachts-Baby (23.12.) und die Pandemie hatte uns das Feiern etwas ausgetrieben. Jetzt sind wir wieder im Rhythmus.
  • Ein Besuch bei Freunden in unserer alten Heimat in Berlin-Treptow. Die beiden lieben extravagante Möbel. Im Wohnzimmer steht diese Pferde-Leuchte von Moooi. Da stellt sich die Frage: Ist das schon Kunst oder kann das weg? (Es gibt übrigens auch einen zauberhaften Schweine-Beistell-Tisch. Wie wär’s?)
  • Endlich mal wieder Musik genießen und einfach nur lauschen. Ein wunderbares Barock-Konzert mit meiner Nachbarin, der Sopranistin Anna Fey und ihrem Ensemble Musica Colorata.
Unbekannte barocke musikalische Perlen mit Musica Colorata

Ausblick: Was steht im Oktober an

  • Ich schließe meine Weiterbildung zum Breathwork Instructor ab. Die uralten indischen Yoga-Atemtechniken (Pranayama) sind einfach genial. Besonders in der Aufbereitung von Michael Biijker.
  • In den Herbstferien fahren wir für ein paar Tage nach Wien, auch damit unsere Teenager-Töchter mal ein Stückchen mehr von der Welt sehen. Das kleine große Abenteuer: Wir nehmen den Nachtzug mit Liegewagen.
Wiener Café Schwarzenberg, wir kommen!

Was war bei Dir los? Was beschäftigt Dich zur Zeit? Kannst Du entspannt durchatmen? Schreib‘ mir gerne einen Kommentar. Ich freue mich!

Elena Deppe

1 Kommentar zu „Monatsrückblick September 2021“

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